Der Huldigungssaal 

Der so genannte Huldigungssaal trägt seinen Namen nicht ohne Grund. Dieser festlich bemalte und ausgeschmückte Raum wurde im Jahr 1706 extra zu dem Zweck errichtet, Georg Ludwig I., dem damaligen Kurfürsten von Hannover, eine besondere Ehre zu erweisen. Dieser sollte zu dieser Zeit in England zum König gekrönt werden, ein wichtiges Ereignis, das vor allem auf einem großflächigen Deckengemälde dargestellt wurde. Somit stammt der Huldigungssaal ebenfalls aus der Barockzeit, als auch die zum Markt ausgerichtete Fassade des eigentlich mittelalterlichen Rathauses erstellt wurde. Auch wenn eine solche Verehrung eines Herrschenden heute nicht mehr zeitgemäß erscheint, so ist doch dieser Saal innerhalb des Lüneburger Rathauses zu einem beliebten Trauort geworden und viele Paare entscheiden sich für diesen reich geschmückten Raum. 

Circa 60 Personen finden hier Platz, so dass auch eine große Hochzeitsgesellschaft an der Zeremonie teilnehmen kann.

Auf diese Weise können nicht nur das Brautpaar selbst, sondern auch die Gäste gleichzeitig einen direkten Einblick in die wechselvolle Geschichte der Hansestadt gewinnen und interessante Dinge über die Historie Lüneburgs erfahren.

Und auch die aktuelle Geschichte Lüneburgs ist eng mit dem Huldigungssaal verbunden, denn wie das gesamte historische Rathaus ist auch der Huldigungssaal kein Museum, sondern wird im Alltag von Rat und Verwaltung genutzt, um bei diversen Sitzungen hier manch wichtige Entscheidung für die Zukunft der Stadt zu fällen. Darum ist bei Interesse eine frühzeitige Terminabsprache mit dem Standesamt besonders wichtig.

 

 


Inhalte von Google Maps werden aufgrund deiner aktuellen Cookie-Einstellungen nicht angezeigt. Klicke auf die Cookie-Richtlinie (Funktionell), um den Cookie-Richtlinien von Google Maps zuzustimmen und den Inhalt anzusehen. Mehr dazu erfährst du in der Google Maps Datenschutzerklärung.